WEBVTT

1
00:00:00.970 --> 00:00:04.750
Heutige Herausforderungen und Lösungsansätze für den

2
00:00:04.750 --> 00:00:08.030
Sterilgutaufbereitungsprozess in Krankenhäusern und Kliniken.

3
00:00:08.510 --> 00:00:10.470
In Deutschland werden rund 400.000 bis 600.000

4
00:00:10.470 --> 00:00:13.630
Patienten mit multiresistenten Keimen infiziert.

5
00:00:14.210 --> 00:00:16.030
Und das hat laut RKI zwischen 10.000

6
00:00:16.030 --> 00:00:18.130
und 20.000 Todesfällen zur Folge.

7
00:00:19.070 --> 00:00:22.070
Die Ursachen hierfür können unter anderem in einem

8
00:00:22.070 --> 00:00:25.070
fehlerhaften Sterilgutaufbereitungsprozess begründet sein.

9
00:00:25.950 --> 00:00:27.290
Worüber sprechen wir?

10
00:00:28.430 --> 00:00:32.030
Aus Bestandsanalysen in rund 200 Kliniken mit vier

11
00:00:32.030 --> 00:00:36.370
schneidenden Disziplinen ließe sich ein Instrumentenbestand von ca.

12
00:00:36.590 --> 00:00:39.650
2,5 bis 4,2 Millionen Euro darstellen.

13
00:00:40.850 --> 00:00:44.310
In dieser Darstellung sind die jährlichen Gesamtbewirtschaftungskosten von

14
00:00:44.310 --> 00:00:46.650
100.000 Bestandsinstrumenten dargestellt.

15
00:00:47.870 --> 00:00:50.470
Die hierbei entstehenden Kosten für eine Klinik würden

16
00:00:50.470 --> 00:00:52.830
bei etwa 9,9 Millionen Euro liegen.

17
00:00:53.710 --> 00:00:58.270
Eine massive Abweichung von budgetierten Kosten weist auf

18
00:00:58.270 --> 00:01:01.730
Probleme im Umgang mit den Instrumenten, der Aufbereitung

19
00:01:01.730 --> 00:01:05.350
und der mit hier verbundenen Medien sowie deren

20
00:01:05.350 --> 00:01:06.170
Erzeugung hin.

21
00:01:07.430 --> 00:01:10.510
Die in der Tabelle ausgewiesenen Werte sind ein

22
00:01:10.510 --> 00:01:13.330
erster wichtiger Indikator für derartige Prozessprobleme.

23
00:01:14.290 --> 00:01:16.710
Hieraus ergeben sich zentrale Fragestellungen.

24
00:01:17.630 --> 00:01:21.470
Mit welcher Methodik sollte Ihr Sterilgutaufbereitungsprozess analysiert werden?

25
00:01:21.470 --> 00:01:25.570
Sind die Kosten für Reparaturen und Reparaturersatzleistungen noch

26
00:01:25.570 --> 00:01:26.590
in einer guten Balance?

27
00:01:27.870 --> 00:01:31.370
Kann die vorhandene Wasseraufbereitungstechnik die erforderlichen Qualitäten

28
00:01:31.370 --> 00:01:33.270
und den Bedarf sicherstellen?

29
00:01:34.490 --> 00:01:38.410
Für den Bereich der Medizinprodukte gelten Richtwerte, Grenzwerte

30
00:01:38.410 --> 00:01:39.080
und Normen.

31
00:01:39.750 --> 00:01:45.270
Zum Beispiel das Infektionsschutzgesetz, die MDR, das Medizinproduktegesetz,

32
00:01:45.670 --> 00:01:50.690
die Medizinprodukte-Betreiberverordnung, die Empfehlungen des RKI, die

33
00:01:50.690 --> 00:01:54.690
Herstellerangaben sowie als auch die DIN EN 285

34
00:01:54.690 --> 00:01:57.850
für Speisewasser und Kondensat und von vielem anderen

35
00:01:57.850 --> 00:01:58.230
mehr.

36
00:01:59.430 --> 00:02:03.170
Für die Planung einer Wasseraufbereitungsanlage zur Reinigung,

37
00:02:03.170 --> 00:02:08.190
Desinfektion sowie für die Sterilisation von Medizinprodukten existieren

38
00:02:08.190 --> 00:02:10.770
keine rechtlich verbindlichen Normen.

39
00:02:10.770 --> 00:02:12.650
Deren Planungen bzw.

40
00:02:12.890 --> 00:02:15.110
Auslegungen erfolgen in Anlehnung bzw.

41
00:02:15.650 --> 00:02:19.510
unter Anwendung der DIN EN 285 für Speisewasser

42
00:02:19.510 --> 00:02:20.310
und Kondensat.

43
00:02:21.030 --> 00:02:23.830
Diese geben aber teilweise widersprüchliche Angaben.

44
00:02:24.830 --> 00:02:27.690
In der folgenden Darstellung sind beispielhaft negative

45
00:02:27.690 --> 00:02:32.290
Oberflächenveränderungen an Instrumentarien, der Gerätetechnik und dem

46
00:02:32.290 --> 00:02:34.270
Prozesswasseranlagenbau dargestellt.

47
00:02:35.350 --> 00:02:38.470
Diese stammen aus verschiedenen Prozessanalysen und waren jeweils

48
00:02:38.470 --> 00:02:40.430
Auslöser für Optimierungsmaßnahmen.

49
00:02:41.350 --> 00:02:44.370
Auslöser für eine Prozessanalyse können für den Bereich

50
00:02:44.370 --> 00:02:47.450
der Gerätetechnik die Kammern der Dampfsterilisatoren sein.

51
00:02:48.170 --> 00:02:51.790
Die farblichen Oberflächenveränderungen im Kammerinnern sind oftmals ein

52
00:02:51.790 --> 00:02:56.750
Ergebnis von schlechter Dampfqualität aus der Prozesswasseranlagentechnik und

53
00:02:56.750 --> 00:02:59.210
haben ebenfalls auch einen negativen Einfluss auf die

54
00:02:59.210 --> 00:03:00.790
Oberflächen der Instrumentarien.

55
00:03:01.630 --> 00:03:04.250
Hier ist ein Instrument mit starkem Oberflächenbefall von

56
00:03:04.250 --> 00:03:05.430
Silikaten zu erkennen.

57
00:03:05.430 --> 00:03:09.610
Der Silikatbelag ist zwar anfangs noch kein Patientenrisiko,

58
00:03:10.050 --> 00:03:12.550
wird aber über den Zeitfaktor zu einem möglichen

59
00:03:12.550 --> 00:03:14.150
Lochkorrosionsrisiko.

60
00:03:14.930 --> 00:03:18.210
Das bedeutet, die Folgewirkungen wären Lochkorrosionen an den

61
00:03:18.210 --> 00:03:21.810
Wolkenrändern und somit ein nicht beherrschbares hygienisches

62
00:03:21.810 --> 00:03:22.910
Aufbereitungsproblem.

63
00:03:24.330 --> 00:03:27.290
Das hier abgebildete Instrument ist mit den vorher

64
00:03:27.290 --> 00:03:30.390
skizzierten Wolkenbildungen von Silikaten dargestellt.

65
00:03:30.390 --> 00:03:34.150
In der mikroskopischen Vergrößerung kann man deutlich die

66
00:03:34.150 --> 00:03:36.790
Lochkorrosionsbildung an den Wolkenrändern erkennen.

67
00:03:37.550 --> 00:03:40.330
In der Folge müsste das Instrument entweder saniert

68
00:03:40.330 --> 00:03:41.810
oder ausgetauscht werden.

69
00:03:42.730 --> 00:03:46.150
In dem folgenden Chart in der linken Siebdarstellung

70
00:03:46.150 --> 00:03:49.850
ist deutlich zu erkennen, dass die Entsorgungskapazitäten für

71
00:03:49.850 --> 00:03:52.850
eine qualitativ gute Entsorgung aus dem OP-Bereich

72
00:03:52.850 --> 00:03:54.810
deutlich nicht gewährleistet ist.

73
00:03:55.690 --> 00:03:58.830
Auch lässt in der rechten Darstellung die Entsorgungsqualität

74
00:03:58.830 --> 00:04:03.150
einige Verbesserungsoptimierungen zu, wie z.B. das Öffnen

75
00:04:03.150 --> 00:04:06.790
der Instrumentarien und eine instrumentengerechte Lagerung.

76
00:04:09.060 --> 00:04:12.280
Lochkorrosionen sind im Bereich der Instrumentarien ein Phänomen,

77
00:04:12.700 --> 00:04:15.500
das immer zu Beanstandungen der Gesundheitsbehörden führt.

78
00:04:16.140 --> 00:04:19.260
Und diese betroffenen Instrumentarien müssen dann zeitnah aus

79
00:04:19.260 --> 00:04:21.060
dem Sterilgutkreislauf entfernt werden.

80
00:04:21.060 --> 00:04:25.400
An dieser Stelle könnte eine unzureichende Reinigungsleistung eines

81
00:04:25.400 --> 00:04:29.220
Reinigungs- und Desinfektionsgerätes Auslöser für eine derartige

82
00:04:29.220 --> 00:04:30.780
Lochkorrodierung gewesen sein.

83
00:04:32.140 --> 00:04:35.580
Die Restverschmutzung an diesem Nadelhalter ist mit einer

84
00:04:35.580 --> 00:04:39.520
schlechten oder unzureichenden Reinigungsleistung eines Reinigungs- oder

85
00:04:39.520 --> 00:04:41.800
Desinfektionsgerätes in Verbindung zu bringen.

86
00:04:42.480 --> 00:04:45.080
Auch könnte eine falsche oder zu große Beladung

87
00:04:45.080 --> 00:04:46.620
zu solchen Ausfällen führen.

88
00:04:46.620 --> 00:04:49.660
In der Regel besteht hier ein großes Risiko

89
00:04:49.660 --> 00:04:51.900
für Lochkorrodierung am Instrument.

90
00:04:53.080 --> 00:04:55.860
Welche Erkenntnisse könnte man aus den vorher gezeigten

91
00:04:55.860 --> 00:04:57.760
Informationen und Hinweisen ableiten?

92
00:04:58.260 --> 00:05:01.080
An erster Stelle ist die Prozesswasserqualität und deren

93
00:05:01.080 --> 00:05:02.600
Produktionsanlagen zu nennen.

94
00:05:03.260 --> 00:05:06.640
Sie sind maßgeblich mitverantwortlich bei Oberflächenveränderungen an der

95
00:05:06.640 --> 00:05:11.200
Gerätetechnik, der Rohrleitungssysteme, der Medien und der Instrumentarien.

96
00:05:11.200 --> 00:05:14.760
Eine Instandsetzung oder ein Austausch von Instrumentarien ohne

97
00:05:14.760 --> 00:05:18.240
eine vorherige Optimierung der Systeme ist nicht zielführend,

98
00:05:18.440 --> 00:05:21.160
da hier der nächste Sanierungsfall entstehen würde.

99
00:05:21.820 --> 00:05:24.520
Instrumente mit Lochkorrosion bergen ein hohes Maß an

100
00:05:24.520 --> 00:05:27.860
Infektionsrisiko durch die Medien wie Wasser und Dampf.

101
00:05:28.780 --> 00:05:32.460
Auch die Erkenntnis, dass gerade Neuinstrumente oder Investitionen

102
00:05:32.460 --> 00:05:35.300
im Bereich der Gerätetechnik ein hohes Risiko für

103
00:05:35.300 --> 00:05:39.040
den Eintrag von Oberflächenveränderungen in den Sterilgutkreislauf bedeuten

104
00:05:39.040 --> 00:05:42.260
würden, sollte an dieser Stelle berücksichtigt werden.

105
00:05:44.140 --> 00:05:47.200
Unsere Dienstleistungsangebote sind immer mit einer ganzheitlichen

106
00:05:47.200 --> 00:05:50.460
Betrachtungsweise des gesamten Sterilgutkreislaufs verknüpft.

107
00:05:50.820 --> 00:05:54.260
Denn alle Funktionsbereiche in einer Klinik sind maßgeblich

108
00:05:54.260 --> 00:05:58.300
an einem Erfolg und einem qualitativ guten Sterilgutkreislauf

109
00:05:58.300 --> 00:05:59.000
beteiligt.

110
00:06:00.520 --> 00:06:05.500
Unser Dienstleistungsportfolio beinhaltet folgende Unterstützungstools wie das

111
00:06:05.500 --> 00:06:09.820
Analysieren und Bewerten sowie Dokumentieren des Istzustands der

112
00:06:09.820 --> 00:06:14.400
Wasser- und Dampfaufbereitung, die Analyse der Sterilgutaufbereitungsprozesse

113
00:06:14.400 --> 00:06:15.840
und die Qualität der Instrumentarien.

114
00:06:16.780 --> 00:06:20.740
Wir erstellen Ihnen auch individuelle Handlungsempfehlungen und begleiten

115
00:06:20.740 --> 00:06:23.640
Sie bei der Umsetzung der Handlungsempfehlungen durch unsere

116
00:06:23.640 --> 00:06:28.440
Experten aus den Bereichen Wasseraufbereitung, Sterilgutaufbereitung und des

117
00:06:28.440 --> 00:06:29.820
Instrumentenmanagements.

118
00:06:30.820 --> 00:06:34.580
Nach der Übergabe eines Abschlussberichts zu den Analyseergebnissen

119
00:06:34.580 --> 00:06:36.520
sind wir in der Lage, Sie bei der

120
00:06:36.520 --> 00:06:41.240
Umsetzung der zuvor skizzierten und aufgezeigten Optimierungsmaßnahmen als

121
00:06:41.240 --> 00:06:44.760
Moderator und Berater zwischen den einzelnen Gewerken hilfreich

122
00:06:44.760 --> 00:06:46.180
unterstützend zu begleiten.

123
00:06:46.980 --> 00:06:50.940
Final validieren wir die umgesetzten Optimierungsmaßnahmen und geben

124
00:06:50.940 --> 00:06:52.740
im Anschluss den Prozess frei.

125
00:06:52.740 --> 00:06:57.380
Nach einer durchgeführten Prozessanalyse sind durch die Klinikleitung

126
00:06:57.380 --> 00:06:59.500
wichtige Fragestellungen zu beantworten.

127
00:07:00.200 --> 00:07:03.480
Zunächst, welche Planungsgrundlage liegt für eine zukünftige

128
00:07:03.480 --> 00:07:05.120
Sterilgutaufbereitung zugrunde?

129
00:07:06.060 --> 00:07:09.220
In welchem Umfang möchte ich in nachfolgend aufgeführte

130
00:07:09.220 --> 00:07:10.420
Maßnahmen investieren?

131
00:07:10.640 --> 00:07:14.920
Oder welchen Zielerreichungsgrad gleich Sicherheit möchte ich am

132
00:07:14.920 --> 00:07:15.660
Ende umsetzen?

133
00:07:16.480 --> 00:07:19.080
Möchte ich 100% Sicherheit oder reduziere ich

134
00:07:19.080 --> 00:07:22.920
den Maßnahmenkatalog und erhöhe damit mein Prozessrisiko?

135
00:07:23.420 --> 00:07:26.600
Diese Fragen sollte die Klinikleitung im Vorfeld von

136
00:07:26.600 --> 00:07:31.380
Optimierungsmaßnahmen sich stellen und entsprechend Antworten darauf finden.

137
00:07:32.900 --> 00:07:36.440
Nutzen Sie jetzt unsere Kompetenz für nachhaltige Prozesssicherheit

138
00:07:36.440 --> 00:07:38.680
in Ihrem Sterilgutaufbereitungsprozess.

139
00:07:38.680 --> 00:07:42.280
Unser Expertenteam um Herrn Kurzrock hilft Ihnen, die

140
00:07:42.280 --> 00:07:46.680
erforderliche Sicherheit im Sterilgutaufbereitungsprozess durch ganzheitliche

141
00:07:46.680 --> 00:07:50.720
Analyse, Ableitung von Handlungsempfehlungen sowie Begleitung der Umsetzung

142
00:07:50.720 --> 00:07:53.080
von daraus abgeleiteten Maßnahmen zu erreichen.

143
00:07:53.780 --> 00:07:56.860
Im Rahmen unseres Seminarprogramms beleuchten wir die einzelnen

144
00:07:56.860 --> 00:08:00.940
Prozesselemente der Sterilgutaufbereitung und entwickeln mit Ihnen

145
00:08:00.940 --> 00:08:05.460
Sicherheitskonzepte, Einsparpotenziale sowie Maßnahmenpläne für Ihren

146
00:08:05.460 --> 00:08:07.180
Sterilgutaufbereitungsprozess.

147
00:08:08.000 --> 00:08:09.940
Kontaktieren Sie uns jetzt und sichern Sie sich

148
00:08:09.940 --> 00:08:11.180
Ihren Seminarplatz.

149
00:08:11.540 --> 00:08:12.600
Wir freuen uns auf Sie!